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Zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 4.9.16:



AfD-Rechtsnationalismus vs. "moderne" Weltpolitik der
Etablierten mit Fluechtlingen!

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Die AfD schafft es, ihren reaktionaeren Nationalismus bei auf Anhieb ueber 20 Prozent der Waehlerschaft im
ostdeutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hoffaehig zu machen.

Sie verfaengt bei den Waehlern im Wesentlichen mit der rechtsnationalistischen Diagnose, an den Fluchtbe-
wegungen, aber auch im Verhaeltnis zu anderen Maechten, nichts als Ueberfremdung/Fremdbestimmung
deutscher Nation zu entdecken - weshalb sie eine entsprechend rigide Poltik gegen alles verficht, was ihr
als undeutsch bis deutsch-feindlich gilt. - Zur Fluechtlingspolitik der Alternativ-Deutchen folge dem Link:


Mit diesem antiquierten Nationalismus verpasst diese Partei glatt, wie die imperialistische Weltordnungsoffen-
sive, die die Etablierten anhand der weltweiten Fluchtbewegungen eingeleitet haben, dem Nutzen und In-
teressen  D e u t s ch l a n d s  in einer Weise dient, die engstirnige Deutschbesessenheit nie und nimmer
hergeben wuerde.

Die etablierten Parteien, allen voran die Merkel-Partei, nehmen die "Herausforderung" AfD an und verfahren
dabei zweigleisig:

An der "modernen" Fluechtlingspolitik des imperalistischen Ausgreifens und Einmischens in Bezug auf die di-
versen "Krisenregionen" wird nicht geruettelt.

Zugleich llefern sie den national verirrten, "verunsicherten" Waehlern lauter Gesichtspunkte, entlehnt aus
Momenten ihres praktizierten Umgangs mit Fluechtlingen im Innern und darueberhinaus, die auf Rueckge-
winnung der national Enttaeuschten aus sind, so als waeren deren Vorbehalte mit der Betonung des
staatlichen Kontrollreglements in Sachen akueller Fluechtlingspolitik zu entkraeften, die einer zur offiziell
gueltigen Politraeson quer bis gegensaetzlich stehenden nationalen Alternative eben der AfD entstammen:
Mit Verweisen auf strenge Sortierung zwischen Fluechtlingen, konsequente Abschiebung von solchen ohne
Aussicht auf Bleiberechte, Hinauswurf von Straffaeligen sowieso, harten Integrationsvorgaben, die dem
Ideal der Assimilation schon sehr nahekommen, Betonung verschaerfter Sicherheitsgesetze wegen Terror-
gefahren, vermehrte Sicherung der EU-Aussengrenzen sollen den Verunsicherten versoehnlich stimmen
fuer die demokratische "Politik der Mitte". - Eine Anwanzung der etablierten Politik an die pur negative
Seite der Ausgrenzung betreibt diese damit mitnichten, kommt nicht in Frage, wo sie dabei ist, den imperia-
listischen Ertrag ihrer neuen Fluechtlingspolitik einzufahren.

Einzig die Schwesterpartei der CDU, die CSU, tut so, als wenn ihr Obergrenzen-Geschwafel, das gar keine
Abkehr von der Merkel'schen Politik, ehedem unter dem Signum der Willkommenskultur verkauft, ist, sondern
Fragen hinsichtlich der nationalen Bewaeltigung dieser "historischen Aufgabe" aufwirft, dem skeptischen
voelkischen Nationalbewusstsein ein Zeichen setzen will, wie dem zugleich Rechnung zu tragen waere,
wenn man es irgendwie mitnehmen wolle beim global angelegten Aufbruch deutsch-europaeischer Bewaeh-
rung in der Konkurrenz der Staatsgewalten, der entlang der Fluechtlingsfrage eingelaeutet wurde.




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