Projekt

Kritische Politik-
und
Sozialstaatsanalyse

Umbau des deutschen Sozialstaates:

Hartz-Reform, Rentenreform, Gesundheitsreform

Sonstige Tagespolitik







Innenpolitik














Home | Kontakt | Impressum | Haftung | Widmung | Sitemap



SPD-Schulz stellt auf Wahlparteitag am 25.6.17 klar:

Dienst am/Pflege dt. Kapitalstandort(s) ist Dienst am
Arbeiter-/Angestellteninteresse




Das war doch mal wieder eine an Eindeutigkeit nicht zu ueberbietende Klarstellung:
Investitionen seien wichtiger als (Steuer-)Wahlgeschenke!
(Quelle: Deutschlandfunk, 15.6.17, 15 Uhr-Nachrichten)

Damit bestaetigt sich einmal mehr, wie die SPD im Wesentlichen nur einen Gesichtspunkt

ihres politischen Mitmachens kennt: sie konkurriert mit den Christ-Parteien darum, was

einzig gut fuer Deutschland ist; das Soziale kuerzt sich darauf zusammen, dass die Sozis

dies auch noch exklusiv fuer sich beanspruchen als Dienst ans werktaetige Volk. Alles, was

die Werktaetigen direkt in ihrem Geldbeutel spueren koennten, geisselt diese Partei der sozialen

Gerechtigkeit als kontrapoduktiv: all das, was dem Kapitalstandort D. nuetzt, wird als Nutzen

fuers Volk ausgegeben, von dessen (Mehr-)Arbeit und aermlichen Loehnen der dt. Standort lebt.

Jeder Rest von sozialem Korrekturbedarf fuers lohnarbeitende Volks aufgrund laufender Schaedi-

gungen durch dessen Benutzung als nationales Geschaeftsmittel ist getilgt.


Dass den Waehlern (ungebuehrliche) Wahl-/Steuer- oder sonstige Geschenke gemacht wuerden,

war frueher eher die Hetzdomaene der Rechten gegen Sozis und Linke sowieso. - Das, was Schulz

als Moechte-Gern-Herrscher ueber D. als grossartiges Steuerkonzept praesentiert, ist nichts als

Abfallprodukt davon, was fuer diesen Machtgeilen die nationale Hauptsache ist, naemlich die oeko-

nomische und politische Macht D. voranzubringen.

Es ist gerichtet auf die Bedienung der Untertanengesinnung der Deutschen, unter der Parole "soziale

Gerechtigkeit" das zuverlaessig unterstellbare Einverstaendnis mit ihrer Herrschaft politmoralisch zu

unterfuettern.




© 2017
by Projekt Kritische Politik- und
Sozialstaatsanalyse