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Kritische Politik-
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Aus Anlass des Staatsaktes f. verstorbenen Altbuergermeister H. Koschnick in Bremen am
4.5.16- Mai 2015:



Von der Ekelhaftigkeit der Verehrung eines politischen
Machers als verdienstvollen Landesvater
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Wer einen massgeblichen Kommandeur eines bundesdeutschen Teilstaates (hier: Bremen) als Ueber-

vater hofiert, verfremdet das Verhaeltnis von Unterordnung des Volkes unter die oberste Gewalt-

instanz der Nation zu einem quasi-zwischenmenschlichen Verhaeltnis, was alle tatsaechlichen Ge-

saetze zwischen oben und unten, alle Gemeinheiten der Politik einebnet bzw. fuer belanglos ansieht.

Eine solcherart Stellung zur Obrigkeit lebt von dem unbedingten Willen, sich im nationalen Kapitalis-

mus heimisch zu waehnen, absolut nichts wissen zu wollen, wie auch ein Koschnick in dessen Re-

gierungszeiten einen provinziellen Kapitalstandort auf Vordermann gebracht hat zum Nutzen von

Geschaeftswelt und des Stadtstaates Bremen auf Kosten des lohnabhaengigen Volkes, bzw. die

systematisch von Staat und Kapital verabreichten Haerten fuers Volk im Spiegel des Patriotismus

als fuer den Fortschritt des Gemeinwesens hinzunehmen hinstellt.


Der zynische Gipfel der Beweihraeucherung des Bremischen Staatsfuehrers wird offenbar, wenn das

Aussprechen und praktische Durchpeitschen der politischen Gemeinheiten gegen die Bevoelkerung

dem K. als ehrenwert zugute gehalten wird: Die Vernichtung tausender Lohnarbeiterexistenzen bei

AG Weser und anderswo (Vulkan?) wird fuer die Belobigung des K. hergenommen, dass dieser dem

geschaeftlichen Ausbeutungsmaterial und staatlichen Untertanen "reinen Wein eingeschenkt" ha-

be.


Quellennachweise:
Sendungen v. Radio Bremen 1, Radio Bremen TV, ARD-Tagesschau v. 4.5.16



2016
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